Wahrscheinlich machst du dir wie viele Hundehalter heutzutage Gedanken darüber was dein Hund nun fressen darf und was nicht. Über die Zusammensetzung des Hundefutter Gedanken zu machen ist sehr wichtig, denn die Gesundheit unserer Vierbeiner ist davon abhängig. Womöglich ist dir auch schon aufgefallen, dass in vielen Hundefuttersorten Spinat enthalten ist. Doch wie gesund ist Spinat für die Vierbeiner wirklich?

Ist Spinat auch für Hunde gesund? 

Grundsätzlich ist Spinat für uns Menschen ein sehr gesundes Blattgemüse. Auch die enthaltenen Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien können in moderaten Mengen für den Hund gesundheitsfördernd wirken. Wichtig ist zu beachten, dass Spinat zwar den Ruf hat sehr eisenhaltig zu sein, dies aber mehr oder weniger ein Mythos ist. Dabei handelt es sich nämlich um einen Rechenfehler, der aus Versehen aufgetreten ist und sich im Laufe der Zeit verbreitet hat. Mittlerweile wurde dieser aber korrigiert und es ist bekannt, dass Spinat trotz seines Rufes, nicht unbedingt viel mehr Eisen enthaltet als anderes Gemüse. Neben Eisen enthält Spinat auch eine hohe Menge an Beta – Carotinen, welche im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Das Blattgemüse trägt ebenso zu einer gesunden Herz- und Kreislauftätigkeit bei, da es reich an Kalium und Magnesium ist. Außerdem fördert Spinat die Blutbildung und die Sekretion der Magenschleimhaut und der Galle. Wichtig ist auch zu wissen, dass Spinat nicht öfter als einmal wieder erwärmt werden sollte, da er Nitrat enthält, das beim häufigen Erwärmen zu Nitrit umgewandelt wird und deswegen gesundheitsschädigend wird. Schuld an dieser Umwandlung sind Bakterien.

Spinat enthält Oxalsäure

Vorsicht gilt bei der Verfütterung von Spinat an Hunden, denn Spinat enthaltet eine hohe Menge Oxalsäure. Diese hemmt die Aufnahme von Kalzium sowie Eisen und in größeren Mengen kann diese auch zu Nierenproblemen führen. Deswegen sollte Spinat nicht an Welpen oder Nierenkranken Hunden verfüttert werden. Geringe Mengen an Oxalsäure ist aber nicht weiter schädlich. 

Eine Oxalsäurevergiftung äußert sich wie folgt:

  • Erbrechen
  • Blutiger Durchfall
  • Krampfanfälle

Wenn der Verdacht bestehen, dass dein Hund zu viel Spinat gegessen hat und infolgedessen eine Oxalsäurevergiftung aufweist, solltest du umgehend einen Tierarzt kontaktieren.

Wie bereite ich Spinat für meinen Hund zu?

Die ganzen guten Inhaltsstoffe kommen trotz Oxalsäure unseren Vierbeiner zugute, allerdings solltest du ein paar Punkte beachten bevor du Spinat verfütterst:

Solltest du frischen Spinat verfüttern wollen ist es sehr wichtig, dass die Blätter knackig und nicht verwelkt sind. Frischer Spinat ist aber sehr schwer verdaulich für Hunde. Besser ist es deshalb Tiefkühlspinat zu verfüttern, es hat die Vorteile, dass der Spinat bereits vorportioniert, püriert ist und somit besser für Hunde verträglich ist. Ebenso sollte das Blattgemüse gekocht werden bevor es in den Hundenapf kommt. Wenn du Lust hast, kannst du auch Calciumreiche Produkte, wie Joghurt, Kefir, Quark oder Hüttenkäse mit dem Spinat mischen. Das bremst die Wirkung der Oxalsäure. 

Fazit

Alles in allem ist es kein Problem, wenn du deinen Hund mit Spinat fütterst, solange die Menge gering gehalten wird und es sich weder um einen Welpen, noch um einen Hund mit Nierenproblemen handelt. Dosierst du den Spinat gewissenhaft, profitiert auch dein Vierbeiner davon.

Paprika ist für uns Menschen ein besonders gesundes und schmackhaftes Gemüse. Es gibt ihn in allen möglichen Farben und Variationen: von rot, grün bis hin zu gelb.  Die Frage, die sich wohl die meisten Hundebesitzer und Paprikafans stellen ist wohl, ob das vielseitige Gemüse für unsere Vierbeiner genauso gesundheitsfördernd ist, wie für uns Menschen. 

Paprika ist ein Nachtschattengewächs

Sowie die Tomate und die Kartoffel sind auch Paprika ein Nachtschattengewächs. Nachtschattengewächse enthalten die chemische Verbindung Solanin. Diese ist für Hunde giftig. Sollte ein Hund zu viel Solaninhaltiges Essen zu sich genommen haben kann  es zu Durchfall, Erbrechen bis hin zu einer Beeinträchtigung des Nervensystems führen. Wenn das der Fall ist, sollte umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden!

Eine Solaninvergiftung äußert sich wie folgt:

  • Schläfrigkeit
  • Durst
  • Durchfall
  • Koordinationsprobleme
  • Muskelschwäche

Welche Paprika enthalten besonders viel Solanin?

Wenn du mit dem Gedanken spielst deinem Hund Paprika zu verfüttern, musst du beachten, dass der Solaningehalt im grünen Paprika am höchsten ist. Das bedeutet je Reifer das Gemüse ist, desto geringer ist der Solaningehalt. Deswegen solltest du, wenn möglich zu rotem Paprika greifen. Ebenso ist es wichtig, dass du den Strunk des Paprikas beim Verfüttern entfernst, denn ein hoher Teil des Solaningehalts befindet sich in diesem.

Wenn schon Paprika, dann nur gekocht

Solltest du es wirklich für notwendig halten, deinem Vierbeiner eine Paprika zu verfüttern, dann achte darauf, dass die Paprika vorher gekocht wurde. Das Solanin löst sich dann nämlich von der Paprika und geht ins Kochwasser. Somit ist der Solaningehalt etwas geringer. Wenn du die Paprika nach dem Kochen und vor dem Verzehr deines Hundes pürierst, ist es wichtig neues Wasser zu verwenden und das Kochwasser wegschütten. 

Alternativen zur Paprika

Für Hunde gut verträgliches Gemüse gibt es reichlich, es ist also nicht notwendig Paprika zu verfüttern. Alternativen sind unter anderem:

  • Kohlrabi
  • Karotten
  • Rote Bete
  • Sellerie

Diese Gemüsesorten und noch viele weitere, enthalten viele Vitamine, Ballaststoffe und wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium.

Fazit

Da die Paprika ein Nachtschattengewächs ist, sollte man sie nur gekocht und in kleinen Mengen verfüttern. Das Solaninhaltige Gemüse sollte außerdem nicht zu häufig auf dem Speiseplan unserer Vierbeiner stehen.  Alternativen zur Paprika sind Karotten, Kohlrabi, Rote Beete und Sellerie. Diese Gemüsesorten sind für Hunde besser verträglich und enthalten ebenso viele Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. 

Tomaten sind einfach lecker und werden in der Küche gerne in allen möglichen Variationen verkocht. Unsere geliebten Vierbeiner möchten oft am liebsten alles essen, was bei uns Menschen zu Tisch kommt. Prinzipiell ist es nicht empfehlenswert, dem Hund Essensreste zu verfüttern. Doch wie schaut das bei Tomaten aus? Dürfen Hunde Tomaten essen, wenn ja, gekocht oder roh? 

Pfoten weg von rohen Tomaten

Tomaten enthalten neben zahlreichen wertvollen Vitaminen, wie Vitamin A, B1, C, E und Niacin, auch Solanin und eine sehr geringe Menge Nikotin. Für Menschen ist die schwach giftige chemische Verbindung nicht weiter gefährlich, doch bei Hunden schaut das ganz anders aus. Solanin kann für unsere Vierbeiner, gerade in großen Mengen,  sehr giftig sein. Vor allem in rohen Nachtschattengewächsen, wie die Tomate es ist, ist der Solanin Anteil sehr hoch. Je reifer die Tomate wird, desto geringer wird der Solanin Anteil und desto ungefährlicher ist ein Verzehr für den Hund. Sollte der Hund aus Versehen eine Tomate gefressen haben, ist das aber kein großer Weltuntergang. Für eine richtige Solaninvergiftung muss unser treuer Begleiter schon sehr viele Tomaten zu sich nehmen. Trotzdem sollte er lieber die Pfoten von rohen Tomaten lassen. 

Wie erkenne ich eine Solaninvergiftung bei meinem Hund?

Solltest du in deinem Garten Tomaten anpflanzen, ist es sehr wichtig deinen Hund im Auge zu behalten bzw. die entsprechenden Pflanzen einzuzäunen, um ihn vor einer Solaninvergiftung zu schützen. Vor allem grüne Tomaten sind sehr giftig. Doch wie erkennt man, wenn der Hund zu viele Tomaten gefressen hat? 

Eine Solaninvergiftung äußert sich wie folgt:

  • Schläfrigkeit
  • Durst
  • Durchfall
  • Koordinationsprobleme
  • Muskelschwäche

Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund eine unter einer Vergiftung leidet, solltest du sofort den Tierarzt aufsuchen. 

Wenn Tomaten, dann gekocht und ohne Schale

Tomaten gehören prinzipiell nicht in den Hundenapf, da sie keinen Nährwert für Hunde haben. Wenn du, aber dennoch das Bedürfnis verspürst deinem Vierbeiner Tomaten zu verfüttern, dann koch diese zuerst und entferne die Schale. Auch bei gekochten Tomaten sollte man auf die Fütterungsmenge aufpassen, zu viele können nämlich Durchfall auslösen. 

Ebenso ist es wichtig zu wissen, dass es einige Hunde gibt, welche gegen Nachtschattengewächse allergisch sind. Symptome einer Allergie zeigen sich wie folgt:

  • Niesen
  • Husten 
  • Atembeschwerden

Wenn dein Hund diese Symptome nach dem Verzehr eines Nachtschattengewächses zeigt, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen und das Füttern von Nachtschattengewächse sofort einstellen. 

Fazit

Hunde sollten, wenn möglich keine Tomaten essen, da diese, für unsere Vierbeiner giftiges, Solanin enthalten. Gekochte Tomaten sind zwar für den Hund in Ordnung zu fressen. Doch stellt sich die Frage, ob man ihm wirklich Tomaten füttern muss, wenn es so viele andere Obst und Gemüsesorten gibt, die für den Hund nährstoffhaltiger und gesünder sind.

Bevor wir uns damit befassen können, was Tierenergetik genau ist, müssen wir erstmal den Begriff Energetik klären:

Das Wort Energetik steht für “Energie betreffend”. Ein Energetiker beschäftigt sich mit dem sogenannten Energiefeld, einer feinstofflichen Ebene, die in und um jeden Organismus schwingt. Dieses Feld hat je nach Kulturkreis eine andere Bezeichnung, die bekanntesten Namen sind aber Chi, Qi, Ki und Prana. Derzeit ist das Energiefeld naturwissenschaftlich nicht beweisbar und somit auch nicht im wissenschaftlichen – physikalischen Weltbild integriert. Energetiker besitzen die Fähigkeit Blockaden, Störungen, Unterversorgungen etc. aufzuspüren und durch das Aktivieren von Selbstheilkräften zu behandeln. Das Ziel der energetischen Arbeit ist es, das Energiesystem eines Lebewesens wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Energieströme des Körpers können mit vielen unterschiedlichen Methoden und Techniken harmonisiert werden. 

Was ist Tierenergetik?

Wie jedes Lebewesen besteht auch das Tier aus einem materiellen und einem feinstofflichen Körper. Dieser zweite Körper besteht aus Energiefeldern, die für uns nicht sichtbar sind. Positive und negative Gedanken, Gefühle und Erfahrungen werden in diesem System gespeichert. Häufig schwächen Stress, negative Erfahrungen und Allergien das Energiesystem unserer Lieblinge. Ein Tierenergetiker setzt sich mit diesen unstimmigkeiten auseinander und hilft das Energiefeld zu harmonisieren. Sie verschaffen Lösungsansätze für Ängste, Aggressionen, unerklärlichen Verhaltensweisen etc. Wenn du also das Gefühl hast, dass es deinem Vierbeiner schlecht geht und du schon alles Organische beim Tierarzt abgeklärt hast, wäre es vielleicht eine Idee wert einen Tierenergetiker zu engagieren. Das Wohl und die Gesundheit des Tieres sind die höchste Priorität für einen Tierenergetiker. 

Tierenergetik bei Hunden

Natürlich bietet sich Energiearbeit bei jedem Lebewesen an, am häufigsten aber wird es bei unseren vierbeinigen Lieblingen angewendet. Es gibt sehr viele Tierenergetiker, die sich für bestimmte Tierarten ausbilden haben lassen, so gibt es Pferde Energetiker, Katzen Energetiker, aber auch Hunde Energetiker. Gerade der Hund, der bekanntlich der beste Freund des Menschen ist, nimmt oft die schlechte und gestresste Energie seines Besitzers auf. Auf Dauer kann sich dieser Stress in Krankheiten, Beschwerden und anderen Problemen äußern. Gerade bei Verhaltensstörungen oder Verhaltensveränderungen, wie mehr Nervosität im Alltag, kann es von Vorteil sein einen Tierenergetiker zu rufen. Nicht nur erhält man dann Informationen über den energetischen Zustand seines Hundes, man erfährt auch, ob man selbst ein Teil des Problemes ist. Häufig spiegeln Hunde, die Emotionen von ihrem Besitzer wider.

Methoden der Tierenergetik

Natürlich gibt es viele verschiedene Methoden, die ein Tierenergetiker anwenden kann. Unter anderem kann man durch Energetisieren die Auren und Chakren wieder ins Gleichgewicht bringen lassen. Diese Anwendungsmethode wird gerne bei Tieren, welche eine Verhaltensauffälligkeit zeigen, verwendet. Ebenso kann man Essenzen, wie Bachblüten austesten lassen. Durch die hohe Schwingungsebene der Blüten kann unharmonische Energie im System ausgeglichen werden. Emotionen können positiv beeinflusst und Mut, Selbstvertrauen, Optimismus sowie Entscheidungsfähigkeit gestärkt werden. Das Handauflegen ist auch eine sehr beliebte Methode. Durch sanfte Berührung werden die Selbstheilungskräfte des Tieres aktiviert und das körperliche sowie energetische Gleichgewicht wieder hergestellt. Auch mit hilfe von Musik kann einem Tier geholfen werden Schallwellen bringen jede Zelle im Körper des Tieres in Schwingung und erzielen durch die aufgenommene Energie eine selbstheilende Wirkung. Um den Energiestatus eines Tieres analysieren zu können, wendet ein Tierenergetiker oft einen sogenannten Bioresonanztest an. Die Messungen werden von einem Computer durchgeführt, dieser kann den feinstofflichen Bereich eines Tieres messen.

Tierkommunikation 

Ein großer Aufgabenbereich in der Tiergenetik stellt die Tierkommunikation dar. Ein Tierkommunikator besitzt die Fähigkeit, die Sprache des Herzens und der Seele zu verstehen. Mit dieser Fähigkeit kann er mehr über die Wünsche und Bedürfnisse des Tieres erfahren und dem Tier helfen, diese zu formulieren. Er gibt Tieren also eine Stimme. 

Grundlagen der Tierkommunikation

Die Tierkommunikation kann jeder Mensch, der offen ist und bereit ist Tieren ein Vertrauen zu schenken lernen. Es gibt sehr viele Tierkommunikatoren, die Kurse anbieten und einen beim Erlernen dieser Fähigkeit unterstützen.

Fazit

Die Tierenergetik ist derzeit naturwissenschaftlich nicht beweisbar und sollte deshalb mit Vorsicht genossen werden. Wenn man einen Tierenergetiker ruft, ist es wichtig darauf zu achten, dass dieser eine ordentliche Ausbildung hat. Ebenso ersetzt die Tierenergetik und die Tierkommunikation auch keine tierärztliche Behandlung. Man sollte also immer zuerst alles Organische am Tier abklären lassen, bevor man auf einen Tierkommunikator oder Tierenergetiker zurückgreift.

Die meisten Hunde fressen alles, was ihnen vor die Nase kommt. Und als Hundehalter möchte man seinem vierbeinigen Liebling selbstverständlich auch keine leckeren Lebensmittel, welche bestenfalls sogar noch förderlich für seine Gesundheit sind, vorenthalten. Gleichzeitig soll der Vierbeiner natürlich auch nicht vergiftet werden. Darum fragt sich wohl ein jeder Hundebesitzer: „Was dürfen Hunde nicht essen?“

Verschiedenste Mythen rund um angeblich für Hunde giftige Lebensmittel machen die Runde und verunsichern viele Hundehalter. Doch welche davon sind wahr, und welche Lebensmittel sind wirklich schädlich für Hunde? Dieser Frage gehen wir hier auf den Grund, damit du von nun an deinen Liebling ohne Bedenken naschen lassen kannst. 

Fällt beim Essen etwas vom Tisch, dann kann man meist gar nicht so schnell reagieren, wie das Essen im Hundemaul landet. Bist du dir mal unsicher, ob deine Fellnase vielleicht etwas erwischt hat, was giftig für ihn ist, dann ist der Schreck natürlich groß. Aus diesem Grund erfährst du hier auch, wie du erste Vergiftungserscheinungen bei deinem Hund erkennen kannst und wie du bei einer möglichen Vergiftung am besten vorgehst. 

Verbotene Pflanzen fuer den Hund
Es gibt selbstverständlich auch Pflanzen, die dein Hund lieber nicht fressen sollte! Wir haben hier einen Artikel für dich verlinkt, der dir auf der Suche nach giftigen Pflanzen die Augen öffnen dürfte…

Was dürfen Hunde nicht essen: Gemüsesorten

Zwar gilt Gemüse als sehr gesund für Hunde, allerdings gibt es einige Gemüsesorten, welche für die Vierbeiner absolut tabu sind oder bei denen bei der Verfütterung auf das ein oder andere geachtet werden muss. Dazu gehören Nachtschattengewächse, Lauchgewächse, rohe Hülsenfrüchte, Rhabarber, Mangold und Spinat.

  1. Tomaten, Auberginen, Paprika und Kartoffeln

Tomaten, Auberginen, Paprika und Kartoffeln gehören alle zu den Nachtschattengewächsen, welche im rohen Zustand giftig für Hunde sind. Denn in diesen Nachtschattengewächsen ist Solanin enthalten, wobei es sich um einen Giftstoff handelt. In den grünen Stellen der Nachtschattengewächse ist das Solanin in besonders hoher Konzentration enthalten. 

Vor allem bei Kartoffeln ist Vorsicht geboten. Denn keimende oder auch rohe Kartoffeln sind sehr giftig für Hunde. Kochst du die Kartoffeln, dürfen sie zwar vom Vierbeiner gefressen werden, du solltest allerdings unbedingt das Kochwasser wegschütten. Denn in diesem sammeln sich die Giftstoffe. Verwende das Kochwasser von Nachtschattengewächsen also keinesfalls später weiter, beispielsweise für Suppen. 

Im Gegensatz dazu dürfen Hunde rohe Tomaten unter Umständen essen. Wichtig ist dabei nur, darauf zu achten, dass sie überreif sind und keine grünen Stellen vorhanden sind. Denn auch in unreifen, grünen Tomaten ist das Solanin in einer hohen Konzentration enthalten. 

Dennoch ist es am besten, wenn du Nachtschattengewächse kochst, bevor du sie an deinen Vierbeiner verfütterst. Auch solltest du sie nicht in größeren Mengen an ihn verfüttern. 

Befürchtest du, dass deine Fellnase unreife oder rohe Nachtschattengewächse gefressen hat, erkennst du dies an diesen Symptomen: Erbrechen, Durchfall, Reizungen der Schleimhaut wie auch schlimmstenfalls Störungen der Gehirnfunktion des Hundes. Es ist nicht bekannt, welche Menge an Solanin zum Tod des Hundes führt, da dies auf den jeweiligen Organismus ankommt – gehe darum lieber auf Nummer sicher und achte darauf, dass dein Liebling keine rohen Nachtschattengewächse frisst. 

  1. Knoblauch und Zwiebeln

Menschen lieben Zwiebeln und Knoblauch, da sie dem Essen einen ganz besonderen Geschmack verleihen. Hunde sollten allerdings keinesfalls Zwiebeln oder Knoblauch zu fressen bekommen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie getrocknet, roh, gekocht oder in Pulverform sind, die Lauchgewächse sind ein absolutes No-Go für Hunde. 

Grund dafür sind die enthaltenen ätherischen Öle – genauer die Schwefelstoffe beziehungsweise Sulfide, welche zu einer Zerstörung der roten Blutkörperchen bei Hunden führen. Dadurch entsteht eine Blutarmut, Anämie genannt. Diese endet schlimmstenfalls tödlich für den Vierbeiner. Die Zerstörung der roten Blutkörperchen kann auch eine Entzündung der Darm- und Magenschleimhäute verursachen. 

Bist du dir unsicher, ob deine Fellnase etwas gefressen hat, worin Knoblauch oder Zwiebeln enthalten waren? Typische erste Vergiftungserscheinungen sind Durchfall und Erbrechen. Nach wenigen Tagen kommen in der Regel weitere Symptome hinzu. Dazu gehören die Verweigerung der Wasseraufnahme beziehungsweise von Futter und das Vorhandensein von Blut im Urin. Auch Veränderungen des Blutbildes sowie blasse Schleimhäute können auf eine Vergiftung mit Knoblauch oder Zwiebeln hinweisen. 

Als Richtwert gelten etwa fünf Gramm an Zwiebeln oder Knoblauch je Kilo Körpergewicht des Hundes als schädlich. Dies bedeutet, dass bereits eine einzige Knoblauchzehe für einen mittelgroßen Hund tödlich sein kann. 

  1. Schnittlauch und Bärlauch

Auch Schnittlauch und Bärlauch sind Laucharten. In diesen ist Allium enthalten. Nehmen Hunde diesen Inhaltsstoff auf, verändern sich ihre roten Blutkörperchen. Schlimmstenfalls, bei hohen Mengen, kann dies zu einer Anämie und letztendlich auch zum Tod führen. 

  1. Hülsenfrüchte

Außerdem dürfen Hunde auf keinen Fall rohe Hülsenfrüchte zu fressen bekommen. Genauso verhält es sich allerdings auch bei uns Menschen: Auch wir dürfen keine ungekochten Hülsenfrüchte verspeisen. 

Beispiele für Hülsenfrüchte sind Erbsen und Bohnen. Denn in diesen ist Phasin enthalten, wobei es sich um einen Giftstoff handelt. Dieser wird durch das Kochen unschädlich gemacht, weshalb Hunde gekochte Hülsenfrüchte essen dürfen. 

Doch was ist an Phasin so bedenklich? Der Giftstoff hemmt die Proteinbiosynthese im Dünndarm. Außerdem verklumpen durch das Phasin die roten Blutkörperchen. Aus diesem Grund können Hunde, wenn sie eine größere Menge an rohen Hülsenfrüchten fressen, sogar daran sterben. 

Selbstverständlich gibt es auch hier Symptome, welche auf eine Vergiftung mit rohen Hülsenfrüchten hindeuten: Dazu gehören neben Erbrechen und Durchfall auch Bauchkrämpfe und Fieber. In schlimmen Fällen kann es zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder aber zu einer Schwellung der Leber kommen. 

  1. Spinat, Mangold, Rhabarber

In Spinat, Mangold wie auch Rhabarber ist Oxalsäure enthalten. Diese kann schlimmstenfalls zu einem Nierenversagen führen. Wie schlimm die Auswirkungen letztendlich sind, hängt auch von der Hunderasse ab – einige Hunde können nämlich durchaus kleinere Mengen des gesunden Gemüses essen. 

Mehr Informationen zur Oxalsäure erhältst du weiter unten im Kapitel zu den Weintrauben und Rosinen. 

Was dürfen Hunde nicht essen: Obstsorten

Doch nicht nur bei Gemüse, sondern auch bei einigen Obstsorten solltest du vorsichtig sein. Neben Steinobst gelten auch Avocados, Weintrauben und Rosinen sowie einige Nüsse als bedenklich. 

  1. Avocado

Während Avocados von uns Menschen als wahres Superfood gefeiert werden, haben sie im Hundenapf nichts zu suchen. Nicht nur, dass der Hund am Kern der Avocado ersticken kann, auch das Fruchtfleisch ist unbekömmlich für Vierbeiner. 

Wie gefährlich die Avocado letztendlich für Hunde ist, hängt von der jeweiligen Sorte ab. Denn in einigen Sorten ist das Gift Persin enthalten, welches den Herzmuskel des Hundes schwer schädigen kann. Dies kann letztendlich sogar dazu führen, dass der Hund daran verstirbt. 

Erste Symptome, welche beim Hund auf eine Vergiftung durch den Verzehr einer Avocado hindeuten, sind Erbrechen und Durchfall. Diese werden unter anderem durch den hohen Fettgehalt der Avocado ausgelöst. Auch Herzrasen und Atemnot sind häufige Symptome einer Vergiftung mit Persin. Des Weiteren kann die Folge sein, dass sich vermehrt Flüssigkeit in der Bauchhöhle des Hundes ansammelt. Auch Husten kann ein erstes Anzeichen für Herzversagen sein. 

Für Laien ist es nahezu unmöglich, zu unterscheiden, welche Avocadosorten giftig und welche unbedenklich sind. Aus diesem Grund ist unbedingt anzuraten, dass komplett auf die Verfütterung von Avocados verzichtet wird. 

  1. Obstkerne

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dem Hund Steinobst zu fressen zu geben. Dazu gehören zum Beispiel Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Äpfel und Kirschen. 

Allerdings solltest du unbedingt darauf achten, vor dem Verfüttern die Kerne beziehungsweise das Gehäuse zu entfernen. Denn in diesen ist Cyanid enthalten, ein Gift, welches im Hundemagen in Blausäure umgewandelt wird. Diese Blausäure blockiert die Zellteilung und die Zellatmung, was dazu führt, dass die Zellen langsam absterben. Dieser Prozess führt letztendlich dazu, dass der Vierbeiner innerlich erstickt. 

Doch das ist nicht das einzige Problem der Obstkerne. Die weitere Gefahr dabei ist, dass der Vierbeiner an einem großen Kern ersticken oder sich zumindest beim Verschlucken daran verletzen kann. Denn die Kerne haben teilweise sehr scharfe Kanten, welche zu Verletzungen des Darms, des Magens oder auch der Speiseröhre führen können. Auch bringt das Verschlucken von Kernen eine Verstopfungsgefahr bis hin zur Gefahr von einem Darmverschluss mit sich. 

Symptome, wenn ein Hund einen oder mehrere Obstkerne verschluckt hat, sind also vor allem akute Atemnot und Krämpfe. Doch auch Verstopfung, Durchfall, Erbrechen, Speicheln und Fieber können dadurch auftreten. Grundsätzlich kann bereits ein Obstkern eine akute Vergiftung beim Hund verursachen. 

Dies bedeutet, dass du auch darauf achten solltest, dass dein Vierbeiner kein Fallobst frisst. Dazu solltest du auf Spaziergängen besonders aufmerksam sein, und auch in deinem eigenen Garten das heruntergefallene Obst regelmäßig entfernen. 

  1. Weintrauben und Rosinen

In Weintrauben ist Oxalsäure enthalten, ein Gift für Hunde. Da Rosinen aus Weintrauben hergestellt werden, sind auch sie verboten für Hunde. 

Wie schlimm die Auswirkungen des Verzehrs von Weintrauben und Rosinen letztendlich für den Vierbeiner sind, hängt auch von der Hunderasse ab. So sind vor allem kleine Hunderassen, wie beispielsweise Yorkshire Terrier und Malteser, von lebensgefährlichen Folgen betroffen. 

Bei diesen Hunden reicht schon eine kleine Menge aus, um schlimmstenfalls ein Nierenversagen, welches meist tödlich endet, auszulösen. Denn durch die Oxalsäure erhöhen sich die Kalziumwerte des Blutes stark, was dazu führt, dass die Nierenwerte ansteigen. 

Um im Falle einer Vergiftung möglichst schnell reagieren und einen Tierarzt aufsuchen zu können, solltest du dir die folgenden Symptome einprägen: Neben Durchfall und Erbrechen können auch starke Magenkrämpfe sowie Teilnahmslosigkeit des Vierbeiners auf eine Vergiftung mit Oxalsäure hindeuten. 

Obwohl Weintrauben und Rosinen für größere Hunderassen in der Regel nicht so bedenklich sind, solltest du, um auf Nummer sicher zu gehen, von der Verfütterung dieser Früchte absehen.

  1. Nüsse

Nicht alle Nusssorten sind für Hunde verboten, allerdings enthalten sie sehr viel Fett, weshalb sie gar nicht oder nur sehr in Maßen verfüttert werden sollten. Nüsse wie süße Mandeln, Paranüsse, Haselnüsse, Cashewkerne und Maronen sind zwar grundsätzlich unbedenklich, du solltest aber darauf achten, ausschließlich ungesalzene Nüsse zu verfüttern. Allerdings gibt es einige Nusssorten, welche keinesfalls im Futternapf landen dürfen. 

Dazu gehören Walnüsse. Denn diese sind unter Umständen von einem toxinbildenden Pilz befallen, welcher dem Vierbeiner Schaden zufügt. Dieser Pilz ist vor allem in unreifen oder sehr frischen Walnüssen zu finden. Da er mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist, solltest du deiner Fellnase darum keine Walnüsse, auch nicht als kleines Leckerli, verfüttern. 

Typische Symptome, welche auftreten, wenn ein Hund eine Walnuss gefressen hat, welche mit dem Pilz befallen war, sind Krämpfe und Zitteranfälle. Im schlimmsten Fall kann der Pilz sogar einen epileptischen Anfall beim Vierbeiner auslösen. Auch Pistazien sind aufgrund der Pilzgefahr bedenklich.

Außerdem dürfen Macadamia Nüsse nicht von Hunden gegessen werden. Denn zum einen ist in diesen Nüssen Phosphor in hohen Mengen erhalten, und zum anderen befinden sich Giftstoffe, cyanogene Glykoside genannt, darin. Diese können schwere Symptome bei Hunden verursachen. 

So wird durch das enthaltene Gift nicht nur das Nerven- und Verdauungssystem beeinträchtigt, sondern auch Fieber, Schwächeanfälle wie auch Lähmungserscheinungen können nach dem Verzehr auftreten. Für einen mittelgroßen Hund können schon vier Macadamianüsse lebensbedrohlich sein. 

Während Hunde süße Mandeln essen dürfen, sind Bittermandeln absolut verboten. Denn in ihnen ist Amygdalin enthalten, welches zu einer Freisetzung von giftiger Blausäure führt. Diese kann schwere Vergiftungserscheinungen beim Vierbeiner hervorrufen. 

Muskatnüsse sind nicht nur für Menschen giftig, sondern auch für Hunde schon in geringen Mengen tödlich. Darum gilt es unbedingt zu verhindern, dass der Hund eine Muskatnuss verschluckt. 

Erdnüsse sind zwar an sich nicht giftig für Hunde, allerdings haben nicht nur viele Menschen, sondern auch viele Hunde, eine Allergie gegen Erdnüsse. Möchtest du deinem Vierbeiner Erdnüsse verfüttern, solltest du darum zuerst mit einer sehr geringen Menge beginnen, um auszutesten, ob deine Fellnase allergisch auf die Erdnuss reagiert. Außerdem sollten Erdnüsse nicht an Hunde, welche unter Nieren- oder Herzproblemen leiden, verfüttert werden. 

Was darf ein Hund nicht essen: Weitere Lebensmittel

Nicht nur der Verzehr einiger Obst- und Gemüsesorten kann schlimmstenfalls zum Tod des Hundes führen, sondern auch weitere Lebensmittel sollten keinesfalls an Hunde verfüttert werden. Um nichts zu riskieren und deiner Fellnase unnötige Qualen zu ersparen, solltest du unbedingt davon absehen, ihm folgende Lebensmittel zu verfüttern: 

  1. Rohes Schweinefleisch

Ja, Hunde sind Fleischfresser und ihre tägliche Nahrung sollte auch zu einem großen Teil aus Fleisch bestehen. Immer mehr Hundebesitzer schwören sogar auf die Rohfleischfütterung, auch als Barfen bekannt. Während die meisten Fleischsorten ohne Bedenken roh an Hunde verfüttert werden können, kann die Verfütterung von rohem Schweinefleisch tödlich für den Hund enden. 

Im Schweinefleisch ist zwar kein für Hunde giftiger Bestandteil enthalten, allerdings kann sich unter Umständen das Aujeszky-Virus im Fleisch befinden. Ist ein Hund mit diesem Virus infiziert, erkrankt er an einer Hirn- wie auch Nervenentzündung, welche unheilbar ist. Dies bedeutet, dass eine Infektion mit dem Aujeszky-Virus den sicheren Tod für Hunde bedeutet. Die Krankheit wird gemeinhin auch als Pseudowut bezeichnet. Für Menschen stellt das Virus keine Gefahr dar. 

Auch wenn du deinen Liebling bei einer erfolgten Infektion mit dem Virus nicht mehr retten kannst, möchten wir dir trotzdem die Symptome dieser Erkrankung nicht vorenthalten: Erste Symptome sind Unruhe, starker Juckreiz, Koordinationsprobleme und Appetitlosigkeit. 

Im weiteren Verlauf können Krämpfe und Ticks sowie Wesensveränderungen bis hin zu Tobsuchtsanfällen und Bewusstlosigkeit auftreten. Auch Schaum vor dem Mund ist ein Indikator für die Infektion mit dem Virus. Treten die ersten Symptome auf, dauert es maximal zwei Tage, bis der Vierbeiner stirbt. 

Beachte allerdings, dass Schweinefleisch nicht grundsätzlich gefährlich für Hunde ist. Wird es bei mindestens 60 °C gekocht, wird das gefährliche Herpes-Virus zuverlässig abgetötet und du kannst das Fleisch ohne Bedenken an deine Fellnase verfüttern. 

Zwar ist es mittlerweile sehr unwahrscheinlich, dass sich die Viren auf Schweinefleisch, welches aus Deutschland stammt, befinden, dennoch solltest du keinesfalls leichtfertig den qualvollen Tod deines Lieblings durch das Verfüttern von rohem Schweinefleisch riskieren. Wichtig ist diesbezüglich auch zu wissen, dass auch Wildschweine mit dem Erreger infiziert sein können. Darum sind vor allem auch Hunde, welche mit Wildtieren in Kontakt kommen, wie beispielsweise Jagdhunde, sehr gefährdet. 

  1. Geflügelfleisch und Leber nur in Maßen

Bei rohem Schweinefleisch handelt es sich nicht um die einzige fleischige Gefahrenquelle für Hunde. Zwar sind der Verzehr von rohem Geflügelfleisch und Leber nicht gleich lebensgefährlich, du solltest aber dennoch im Hinterkopf behalten, dass dies Probleme nach sich ziehen kann. 

Denn in Leber ist eine hohe Menge an Vitamin A enthalten. Dies ist an sich natürlich nichts Schlechtes, doch wenn ein Hund Leber in großen Mengen frisst, dann kann es zu einer Überversorgung dieses Vitamins kommen. Dies kann Auswirkungen auf die Knochen haben, welche sich schlimmstenfalls dadurch verändern. 

Auch rohes Geflügelfleisch bringt eine gewisse Gefahr mit sich. Denn hier besteht die Möglichkeit, dass Salmonellen darin enthalten sind, womit sich der Vierbeiner durch den Verzehr infizieren kann. 

  1. Knochen

Stellst du dir die Frage „Was dürfen Hunde nicht essen?“, dann erwartest du vermutlich nicht, „Knochen“ als Antwort zu erhalten. Denn wohl ein jeder hat das Bild von Hunden, welche stundenlang an Knochen herumkauen, im Kopf. 

Nicht zu verwechseln sind hier aber unbedenkliche Kauknochen, welche extra zu diesem Zweck angefertigt wurden, mit „echten“ Knochen von Tieren. Denn diese können schlimmstenfalls splittern und schlimme innere Verletzungen beim Hund verursachen. Besonders bedenklich sind dabei Röhrenknochen von Wild oder auch Geflügelknochen. 

Werden Knochen erhitzt, dann ist es ganz egal, von welchem Tier sie stammen – sie stellen immer ein großes Risiko für Hunde dar. Denn durch das Erhitzen werden sie noch spröder, was dazu führt, dass das Verletzungsrisiko steigt. 

Doch neben der Gefahr für innere Verletzungen gibt es noch weitere Risiken, wenn Hunde Tierknochen verspeisen. Erhält der Hund sehr häufig Knochen zu fressen, kann dies zu Verstopfungen führen. Auch Probleme mit den Zähnen können vom Nagen an ungeeigneten Knochen entstehen. 

  1. Kakao und Schokolade

Gehörst auch du zu den Menschen, die für ihr Leben gerne Schokolade naschen? Während bei dir ein nicht zu übermäßiger Konsum der süßen Nascherei nicht weiter bedenklich ist, sind Schokolade und Kakao für Hunde tödlich. 

Ursache dafür ist der Inhaltsstoff Theobromin. Je höher der Kakaogehalt der Schokolade ist, desto mehr Theobromin ist auch darin enthalten. Folglich ist Vollmilchschokolade nicht so gefährlich wie Zartbitterschokolade oder reines Kakaopulver. Grundsätzlich gilt also: Je dunkler die Schokolade ist, desto giftiger ist sie für die Fellnase. 

Dies bedeutet allerdings nicht, dass du deinem Vierbeiner Vollmilchschokolade zu fressen geben solltest, denn auch dadurch können schwere Vergiftungserscheinungen ausgelöst werden. Weiße Schokolade hingegen ist nahezu ungefährlich für Hunde. Denn dort ist fast kein Theobromin enthalten, da sie ausschließlich aus Kakaobutter besteht – dies bedeutet allerdings nicht, dass weiße Schokolade gesund und empfehlenswert für Hunde ist. Zartbitterschokolade kann einen Hund bereits in geringen Mengen umbringen, da Theobromin bei Hunden Herz-Kreislaufversagen verursacht. 

Bist du dir nicht sicher, ob dein Vierbeiner Schokolade gefressen hat, solltest du auf typische Symptome achten. Dazu gehören neben Durchfall, Fieber und Erbrechen auch Krämpfe und Atembeschwerden. Außerdem kann eine Theobromin-Vergiftung Bewusstseinsstörungen, eine Pulsbeschleunigung und Herzrhythmusstörungen verursachen. Letztendlich hat dies ein Kreislaufversagen zur Folge. 

  1. Milchprodukte

Während Hundewelpen die in Milchprodukten enthaltene Laktose in der Regel noch gut verdauen können, verlieren viele erwachsene Hunde diese Fähigkeit und entwickeln eine Laktoseintoleranz. Diese kann beim Verzehr von Milchprodukten zu Verdauungsproblemen führen. 

Wenn deine Fellnase Milchprodukte verspeist, wird sie dies also nicht gleich umbringen, allerdings solltest du dich, falls du ihr Milchprodukte verfüttern möchtest, langsam und mit kleinen Mengen herantasten. So kannst du herausfinden, ob dein Vierbeiner Laktose gut verträgt. Grundsätzlich sollte aber jeder Hund Milchprodukte wie beispielsweise Milch, Sahne, Joghurt, Quark und Käse, nur in Maßen erhalten. 

  1. Rohes Eiklar

Während hartgekochte Eier ohne Bedenken von Zeit zu Zeit an Hunde verfüttert werden dürfen, verhält es sich mit rohen Eiern ganz anders. Roher Eidotter ist zwar grundsätzlich nicht schädlich für Hunde, allerdings besteht hier die Gefahr von Salmonellen. 

Ganz anders verhält es sich allerdings mit rohem Eiklar. Denn dieses führt dazu, dass die Aufnahme von Biotin gehemmt ist. Dieses spielt eine wichtige Rolle im Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel des Hundes. 

  1. Süßstoffe

Bereits eine geringe Menge von Süßstoff kann lebensgefährlich für Hunde sein. Zu Süßstoffen gehören zum Beispiel Erythritol, Stevia, Sorbitol und Xylit. 

Süßstoffe sind so gefährlich für Hunde, weil nach dem Verzehr eine hohe Menge an Insulin ausgeschüttet wird. Dies hat zur Folge, dass der Zuckerspiegel stark abfällt. Durch die extrem hohe Menge an produziertem Insulin infolge der Aufnahme eines Süßstoffs, können sich erste Vergiftungserscheinungen bereits nach 20 Minuten zeigen. 

Nicht alle Süßstoffe sind gleich gefährlich für Hunde. Da allerdings auch harmlosere Süßstoffe zu Magen-Darm-Problemen führen können, solltest du darauf achten, deinem Vierbeiner nur Essen zu verfüttern, in welchem keine Süßstoffe enthalten sind. 

Besonders giftig ist Xylit, auch E967 beziehungsweise Xylitol genannt. Dabei handelt es sich um Birkenzucker, welcher in zahlreichen Lebensmitteln enthalten ist. Dazu gehören neben Backwaren auch Kaugummis und Bonbons. Sehr beliebt ist Xylit auch in Diätprodukten, da es sich dabei um eine kalorienärmere Alternative von Zucker handelt. 

Bereits die Aufnahme von sehr geringen Mengen Xylit kann für Hunde den Tod bedeuten. Die tödliche Dosis liegt für Hunde bei etwa 0,5 Gramm Xylit je Kilo Körpergewicht. Gefährlich ist dabei nicht nur der extreme Blutzuckerabfall, sondern zudem die Möglichkeit eines akuten Leberversagens. 

Symptome, welche nach der Einnahme von Xylit bei Hunden auftreten können, sind Erbrechen, Herzrasen und starkes Zittern. Außerdem kann der Vierbeiner Krampfanfälle bekommen und sehr schwach und apathisch sein.

  1. Salz

Während kleine Mengen an Salz dem Hund nicht schaden, sind größere Mengen sehr schädlich für Vierbeiner. Bereits 0,5 Gramm Kochsalz je Kilo Körpergewicht des Hundes können zu seinem Tod führen. 

Eine zu hohe Salzmenge kann zu schweren Nierenschäden und Bluthochdruck führen. Doch auch in geringeren Mengen kann Salz Probleme im Hundekörper auslösen. Denn durch das Salz sammelt sich mehr Flüssigkeit im Körper an, da der Vierbeiner mehr Wasser trinken muss. Bei Hunden, welche an Herzproblemen leiden, kann dies zu einem Problem werden, da durch die verminderte Herzleistung die Flüssigkeit nicht in ausreichendem Maße wieder ausgeschieden werden kann. 

Aus diesem Grund solltest du deinem Vierbeiner kein Knabbergebäck zu fressen geben. Auch gesalzene Nüsse sind tabu. Denn bei derartigen Lebensmitteln lässt sich die aufgenommene Salzmenge sehr schlecht kontrollieren, weshalb der Vierbeiner durch deren Verzehr schlimmstenfalls in Lebensgefahr geraten könnte. 

  1. Tee

Das giftige Theobromin findet man allerdings nicht nur in Kakao. Stattdessen ist es auch in grünem und schwarzem Tee enthalten. 

Bereits 0,1 Gramm Theobromin je Kilogramm Körpergewicht des Hundes kann tödlich sein, weshalb nicht nur unbedingt auf die Gabe von Schokolade und Kakao, sondern auch von Tee verzichtet werden sollte. 

Die Symptome, welche auftreten können, wenn der Vierbeiner in Tee enthaltenes Theobromin zu sich genommen hat, sind identisch mit denen von der Aufnahme von Schokolade beziehungsweise Kakao. Erste Vergiftungserscheinungen sind nach etwa vier bis zwölf Stunden zu erkennen. 

  1. Koffeinhaltige Lebensmittel

Mit zu den häufigsten Ursachen, welche zu Vergiftungen bei Hunden führen, sind Lebensmittel, die Koffein enthalten. Grund für die Vergiftungen ist der Inhaltsstoff Methylxanthin, welcher für Hunde sehr gefährlich ist. 

Beachte dazu auch, dass Koffein nicht nur in Kaffee enthalten ist, sondern dass es eine Vielzahl an weiteren koffeinhaltigen Lebensmitteln und Getränken gibt. Dazu gehören beispielsweise Getränke wie Tee, Energy Drinks und Cola. 

Koffein ähnelt Theobromin, welcher in Kakao enthalten ist, und kann Herzrhythmusstörungen, welche schlimmstenfalls zum Tod führen, auslösen. Weil das Koffein den Puls des Hundes erhöht, sind erste Symptome Hecheln, Unruhe, Koordinationsstörungen sowie Krämpfe. Hat der Vierbeiner viel Koffein aufgenommen, steigt seine Körpertemperatur an und er kann sogar ins Koma fallen. Schlimmstenfalls erleidet er in der Folge einen Herzkreislauf-Stillstand. 

  1. Alkohol

Es sollte selbsterklärend sein, dass Hunde auf keinen Fall Alkohol trinken sollten. Problem dabei ist das Ethanol, welches in Alkohol enthalten ist. Dieses hat auch Auswirkungen auf Menschen – wir fühlen uns betrunken. Doch bei Hunden sind diese Auswirkungen um ein Vielfaches stärker. 

Kein Tier würde je auf die Idee kommen, sich freiwillig zu berauschen. Außerdem können Hunde Ethanol nur sehr langsam und nicht komplett abbauen. 

Dies ist allerdings nicht das einzige Problem. Denn schon wenige Schlucke Alkohol reichen aus, um einen Hund umzubringen. Achte also unbedingt darauf, dass dein Hund keinen Alkohol erwischt. 

Auch wenn die aufgenommene Alkoholmenge den Hund nicht umbringt, sind die Symptome dennoch schwerwiegend. So können nach der Einnahme nicht nur akutes Erbrechen und Koordinationsschwierigkeiten auftreten, sondern auch Krampfanfälle und Atemnot sind mögliche Folgen. 

Das Problem liegt allerdings nicht ausschließlich am Alkohol, denn auch alkoholfreies Bier dürfen Hunde keinesfalls bekommen. Grund dafür ist der darin enthaltene Hopfen, welcher ebenfalls giftig für die Vierbeiner ist. 

  1. Nikotin

Rauchende Hundebesitzer sollten sehr vorsichtig sein. Doch auch sonst ist es sehr wichtig, den Vierbeiner von Nikotin fernzuhalten.

Zwar ist das passive Einatmen von Zigarettenrauch für Hunde mindestens genauso gesundheitsschädlich wie für Menschen, doch es gibt eine noch viel größere Gefahr: Manche Hunde, vor allem Welpen, nehmen alles in den Mund, was sie finden können. Ist eine Zigarette oder etwas vom Drehtabak auf dem Boden gelandet, dann kann es passieren, dass der Vierbeiner dies verschluckt. Genauso sollten sich Aschenbecher stets außer Reichweite des Hundes befinden. 

Außerdem solltest du auf Spaziergängen aufpassen. Nicht nur einfach weggeworfene Zigarettenstummel, welche der Hund verschlucken könnte, stellen hier eine Gefahr dar. Denn auch wenn der Vierbeiner aus einer Pfütze trinkt, in welcher sich Zigarettenreste befinden, kann er unter Umständen eine gefährliche Menge an Nikotin aufnehmen. 

Mein Hund hat etwas Verbotenes gegessen – Was nun?

Manchmal ist man einfach nicht schnell genug, um erfolgreich zu verhindern, dass der Hund ein Lebensmittel frisst, welches giftig für ihn ist. Hast du beobachtet, dass dein Liebling eines der verbotenen Lebensmittel gefressen hat, ist es unbedingt erforderlich, dass du einen kühlen Kopf bewahrst und schnell handelst. 

Hat der Hund nur eine sehr kleine Menge gefressen, kannst du ihn erstmal beobachten, ob überhaupt Symptome auftreten. Am häufigsten sind anfangs Erbrechen und Durchfall zu beobachten. Doch auch Fieber, Zittern, erhöhter Speichelfluss, Blutungen an den Schleimhäuten sowie Krämpfe treten häufig nach einer Vergiftung auf. Je nach Gift kann es auch zu Schwäche- und Tobsuchtsanfällen kommen. 

Bei dem kleinsten Anzeichen eines Symptoms solltest du deinen Liebling sofort zum Tierarzt bringen. Das Gleiche gilt, wenn der Hund eine größere Menge eines bedenklichen Lebensmittels gefressen hat. Dann gilt es, keine Zeit zu verlieren und sofort aufzubrechen. 

Es kann allerdings auch vorkommen, dass du Symptome einer Vergiftung bei deinem Vierbeiner bemerkst, ohne dass du gesehen hast, dass er etwas Giftiges zu sich genommen hat. Auch dann heißt es keine Zeit zu verlieren und sich unverzüglich zum Tierarzt aufzumachen. Dieser kann am schnellsten herausfinden, was der Hund gefressen hat und Gegenmaßnahmen ergreifen. 

Kannst du deinen Vierbeiner nicht selbst zum Tierarzt fahren und findest du auf die Schnelle auch niemanden, der den Fahrdienst übernehmen kann, gibt es noch eine weitere Möglichkeit. So gibt es an einigen Orten einen ambulanten Tierrettungsdienst, welcher im Notfall den Transport in eine Tierklinik übernimmt. Um in Notfallsituationen schnell handeln zu können, solltest du die Telefonnummer stets parat haben. 

Gibt es in deiner Nähe keinen ambulanten Rettungsdienst für Tiere, und du kannst deinen Liebling auch nicht zum Tierarzt fahren, dann solltest du diesen unverzüglich anrufen. Denn unter Umständen kann der Tierarzt dir hilfreiche Tipps geben, wie du deinem Hund helfen und ihm gegebenenfalls sogar das Leben retten kannst. 

In den meisten Fällen ist das wirksamste „Gegengift“ nach dem Verzehr eines giftigen Lebensmittels, das Herbeiführen von sofortigem Erbrechen. Je schneller der giftige Stoff wieder aus dem Magen des Hundes herausbefördert wird, desto weniger Schaden kann er anrichten. Je nachdem, an welcher Vergiftung der Vierbeiner leidet, greift der Tierarzt darum unter Umständen sogar zu einer sogenannten “Kotz-Spritze”, welche das Erbrechen des Hundes herbeiführt. 

Was kann ich tun, um eine Vergiftung meines Hundes zu verhindern?

Der Idealfall ist natürlich, dass es zu keiner Vergiftung kommt, damit der Hund nicht in Lebensgefahr gerät und auch nicht unnötig leiden muss. Auch du selbst möchtest dir sicher den Stress und die Sorgen ersparen, welche du hast, wenn es deinem vierbeinigen Liebling schlecht geht. 

Darum solltest du alles daran setzen, zu verhindern, dass dein Vierbeiner eines der verbotenen Lebensmittel frisst. Dazu ist natürlich wichtig, dass du stets achtsam bist. Eine wichtige Rolle spielt dabei allerdings auch die Erziehung des Hundes. 

Denn viele Hundehalter vergessen leider, dass nicht nur das Erlernen von Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ und „Bleib“ zu der Erziehung eines Hundes gehören. Stattdessen sollten die Vierbeiner bereits im Welpenalter lernen, dass sie nichts fressen dürfen, wenn sie nicht explizit die Erlaubnis dazu erhalten haben. 

Dazu gehört nicht nur, dass sie nichts fressen dürfen, was vom Tisch fällt, sondern auch auf Spaziergängen ist es tabu, unerlaubt etwas in den Mund zu nehmen. Dies hilft gleichzeitig dabei, zu verhindern, dass dein Liebling einen Giftköder verschluckt. 

Außerdem solltest du allen Familienmitgliedern und Besuchern klarmachen, dass sie deinem Hund nichts zu fressen geben dürfen, ohne dass sie die Erlaubnis von dir dazu erhalten haben. Denn sehr viele Personen denken leider, dass Essen, welches für Menschen schmackhaft und vielleicht sogar gesund ist, auch einem Hund nichts Schlechtes tun kann. Und es ist ja auch wirklich schwer, dem Bettelblick der Fellnase zu widerstehen…

Darum ist Aufklärung ein ganz wichtiger Punkt, um einer Vergiftung deines Hundes vorzubeugen. Denn natürlich spricht nichts dagegen, wenn ein Besucher oder ein Familienmitglied deinem Hund einen kleinen Snack gibt, welcher gut verträglich für ihn ist. 

Vor allem, wenn du einen Welpen oder einen Junghund Zuhause hast, ist es von großer Wichtigkeit, dass du extrem aufmerksam bist, was er frisst. Denn sie sind wie kleine Kinder und nehmen gerne alles in den Mund, was ihnen vor die Schnauze kommt. Außerdem reagiert ihr Körper beziehungsweise ihr Stoffwechsel schneller auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln und somit auch auf das darin enthaltene Gift. 

Ganz auf Nummer sicher kannst du gehen, wenn du bei der Hundeernährung sehr strikt bist und deinem Vierbeiner ausschließlich sein Hundefutter sowie Leckerlis, welche für Hunde produziert wurden, zu fressen gibst. Menschenfutter ist dann absolut tabu für die Fellnase. Grundsätzlich spricht allerdings nichts dagegen, wenn du deinem Liebling hin und wieder Obst, Gemüse und anderes Essen, welches für Hunde geeignet ist, zu fressen gibst. 

Wieso können bereits geringe Mengen der verbotenen Lebensmittel beim Hund zum Tod führen?

Vielleicht fragst du dich jetzt, wieso Hunde bereits auf sehr geringe Mengen von manchen Lebensmitteln so stark reagieren und gar daran sterben können. Hauptgrund dafür ist, dass Hunde über einen relativ langsamen Stoffwechsel verfügen. Dies führt dazu, dass der Hundekörper Stoffe nur langsam abbauen kann und Giftstoffe somit länger im Körper bleiben oder gar eingelagert werden.

Wer kennt das nicht? Manche Hunderassen neigen einfach zu Übergewicht, während andere einfach nicht zunehmen wollen. Häufig sind Hunde aufgrund des urbanen Lifestyles ihrer Herrchen und Frauchen übergewichtig, aber es kann durchaus auch organische Ursachen haben. Warum dein Hund zu dick ist, erfährst du in diesem Artikel!

Tipp 1: Ausreichend Bewegung

Stelle zunächst sicher, dass dein Hund ausreichend Bewegung hat. Wie bei uns Menschen auch, gilt: Wenn mehr Nahrungsaufnahme als Verbrauch, dann dick.

Bedeutet: Wenn dein Hund mehr Kalorien zu sich nimmt, als er täglich verbraucht, dann hat er ein erhöhtes Risiko – bzw. eine ziemlich hohe Gewissheit – irgendwann einmal zu dick zu werden. Der Körper setzt überschüssige Energie nämlich einerseits als Glykogenspeicher im Muskel, aber anschließend, wenn diese voll sind, als Fettdepots an.

Der Grundenergie-Umsatz ist von Rasse zu Rasse verschieden. Windhunde beispielsweise haben einen sehr hohen Energieumsatz, da sie eine recht große Körperoberfläche im Verhältnis zum Gewicht haben. Sehr viel Energie geht daher in die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur (besonders im Winter). Daher wirst du sehr wenige zu dicke Windhunde sehen, wenn überhaupt. Wenn ein Windhund sich bewegt, oder gar für Rennen eingesetzt wird, empfiehlt sich hier eine besonders hochkalorische Ernährung.

Andere Rassen wie Labrador, Bernhardiner, Golden Retriever oder auch Molosser-Arten, neigen viel eher zur Gewichtszunahme. Sie bewegen sich von sich aus auch nicht so extrem viel, wie vergleichsweise ein Windhund oder Hütehund, und man muss daher umso mehr auf eine ausgewogene, kohlenhydratarme Diät achten, und gleichzeitig zusehen, dass man die vierbeinigen Kollegen zum Spaziergang motiviert.

Hund zu dick - Berner Sennenhund
Auch Berner Sennenhunde nehmen relativ leicht zu

Tipp 2: Keine Leckerlies

Viele Hunde, bei denen wir eine Futterumstellung gemacht haben, hatten unter anderem ein Problem: Ihre Besitzer, Nachbarn, Verwandten und Bekannten der Besitzer, hatten alle immer Leckerlies als „Bestechung“ dabei.

Das führte dazu, dass die Tiere ein Vielfaches ihres eigentlichen Energiebedarfs täglich zu fressen bekamen. Sie erhielten nämlich ohnehin ihre normale Futterration, zusätzlich kamen aber noch 200-300 Gramm (trockene!) Leckerlies dazu, was in einem effektiven Kalorienüberschuss endete.

Der erste Schritt für zu dicke Hunde sollte also in jedem Fall sein, die Futterration und die täglich verabreichten Leckerlies zu überprüfen, die Kalorien zusammenzurechnen, und mit einer Normwerttabelle für die jeweilige Rasse zu vergleichen.

Tipp 3: Kein Diätfutter


Diätfutter – falls du mein Buch kennst, weißt du es bereits – sind vielfach ein Marketing-Gag der Futterindustrie. Immer neue Rezepturen ermöglichen es, neue Produkte herauszubringen. Das beste Diätfutter ist allerdings das selbst zusammengestellte. Wenn du möchtest, dass dein Hund eine „Diät“ macht, ist es wichtiger, mit Hirn an die Sache zu gehen, und sich einzelne Bestandteile eines solchen Futters zu kaufen, die man anschließend zusammen mischt, also z.B.:

  • reine Fleischdosen oder Futterdosen in Lebensmittelqualität, mit ganz geringem Kohlehydrat-Anteil
  • Gemüseflocken
  • Ballaststoffe (Leinsamen, Flohsamen, usw)
  • Ergänzungsfuttermittel wie Bierhefe, Futterkohle, Kräuter, Effektive Mikroorganismen, Moortränke

Je nachdem, was man genau steuern möchte – also Zu- und Abnahme, Darmflora, Futterverwertung, Fellbeschaffenheit – kann man einmal mehr und einmal weniger der einzelnen Zusatzstoffe hinzufügen oder eben anhand der Kohlenhydrat-Menge den Kalorienhaushalt regeln.

Tipp 4: Ballaststoffe optimieren

Dein Hund braucht Ballaststoffe. Zum einen optimieren sie die Darmpassage, zum Anderen sind sie verantwortlich für viele positive Effekte, wenn sie von den Darmbakterien verarbeitet werden. Viele Fertigfutter haben keine Ballaststoffe, sondern lediglich „Füllstoffe“. Die bewirken zwar, dass die Hundehaufen groß werden, aber sind nicht förderlich für eine gesunde Verdauung. Lies am besten den Artikel zum Thema Ballaststoffe – mehr als nur Füllstoffe, wenn du dich für das Thema interessierst.

Tipp 5: Blutbild beim Tierarzt (Schilddrüse usw)

Schließlich, wenn alle diese Maßnahmen nichts gebracht haben, oder auch gerne, bevor du irgendwelche Maßnahmen ergreifst, solltest du ein Blutbild beim Tierarzt machen lassen. 

Manche Hunde haben auch körperliche Ursachen für ihr enormes Übergewicht. Gerade, wenn du alle Tipps aus diesem Artikel vielleicht ohnehin schon befolgst, dein Tier aber trotzdem zu viel auf den Rippen hat, lohnt sich der Gang zum Tierarzt. Vielleicht handelt es sich um eine Schilddrüsenunterfunktion, oder es ist sonst etwas in der Verwertung der Nährstoffe aus dem Ruder gelaufen. Vielleicht gibt es auch Begleitsymptome, die du als Laie nicht feststellen kannst, die dein Tierarzt deinem Hund aber sofort ansieht. 

Professionelle Beratung beim Tierarzt deines Vertrauens lohnt sich also in jedem Fall und lässt sich ganz sicher nicht durch irgendwelche Artikel aus dem Internet von irgendwelchen sogenannten „Futtermännern“ ersetzen 😉

Fast jeder Hundebesitzer hat bei seinem Hund schon über stumpfes Fell oder Magen-Darm-Probleme geklagt, dessen Ursachen nicht ausfindig zu machen waren. Auch der Tierarzt weiß manchmal keinen Rat und zur Not wird mal wieder ein Antibiotikum verordnet. Dabei ist dies oft nicht hilfreich und obendrein noch schädlich für die Darmflora. Natürliche Bierhefe für Hunde kann eine Alternative sein.

Was ist Bierhefe?

Bierhefe besteht aus natürlichen Hefepilzen und wird beim Bierbrauen verwendet. Sie bleibt als Abfallprodukt nach dem Brauen übrig und ist viel zu wertvoll, um sie zu entsorgen. Denn Bierhefe enthält etliche Mineralstoffe, Vitamine und Eiweiß. Zudem hat die Bierhefe kaum Kalorien und kaum Fett und ist zucker- wie cholesterinfrei. Schon die alten Ägypter vor 5000 Jahren wussten, wie gesund die Bierhefe ist und verwendeten sie daher zur Behandlung von Wunden und Hauterkrankungen. Ebenso haben im Laufe der Geschichte etliche Naturheilkundige die Bierhefe zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt; darunter auch die Klosterfrau Hildegard von Bingen. Heutzutage findet die Bierhefe immer mehr Verwendung. Sei es in der Kosmetik, als Nahrungsergänzungsmittel oder in der Naturheilkunde.

Wofür Bierhefe beim Hund einsetzen?

Die Bierhefe ist hergestellt auf ausschließlich natürlicher Basis. Die Bierhefe Hund enthält neben vielen lebensnotwendigen Mineralstoffen wie beispielsweise Eisen, Magnesium, Kalzium und Zink auch Aminosäuren, B-Vitamine und Antioxidantien. Dieser Powercocktail unterstützt das Immunsystem und kann auch der Gesundheit deines Hundes dienlich sein. Zum einen bekämpft die Bierhefe Krankheiten und zum anderen beugt sie solchen vor.

Die Bierhefe für Hunde wirkt sich positiv auf das Fell aus, sodass es wieder schön glänzt und nicht mehr struppig ist. Gerade für allergiegeplagte Fellnasen kann die Bierhefe eine Erlösung von ständigem Juckreiz sein. Sie heilt Ausschläge, Ekzeme, Flechten und kleine Wunden. Des Weiteren wirkt sich die Bierhefe positiv auf die Darmflora aus und hilft dadurch bei Magen-Darm-Problemen wie zum Beispiel ständigem Durchfall, Blähungen oder auch Verstopfungen. Auch wenn der Hund an Diabetes leidet, kann die Hefe helfen, indem sie die Insulinproduktion ankurbelt. Ebenso unterstützt sie die Heilung bei Leberproblemen.

In der Zeckenzeit, etwa von März bis Oktober, hält die Bierhefe Hund Zecken von dem Vierbeiner fern. Denn der Hefegeruch wird vom Hund ausgedünstet und vertreibt viele der Plagegeister oder hält sie zumindest vom Zubeißen ab.Anwendung der Bierhefe hier nochmal im Überblick:

  • Unterstützung des Immunsystems
  • Magen-Darm-Probleme
  • Allergien
  • Hautausschläge
  • struppiges, stumpfes Fell
  • kleine Wunden
  • Juckreiz
  • Diabetes
  • Zecken
  • zur Prophylaxe

Wie dosiert man Bierhefe für den Hund?

Als erstes solltest du checken, ob das Futter deines Hundes nicht schon Bierhefe enthält. Denn in qualitativ hochwertigem Futter kann Bierhefe ein Bestandteil sein. Dann ist die zu verabreichende Menge gewichtsabhängig. Eine Dosierungsempfehlung wird immer vom Hersteller angegeben. Du startest aber am besten, vor allem bei sensiblen Hunden, mit einer geringen Dosis, die du behutsam über mehrere Tage steigerst bis zur empfohlenen Höchstdosis. Dann hängt es vom Hund ab, ob du die Bierhefe als Kur über einen bestimmten Zeitraum gibst, bis eine Besserung eintritt, oder ob eine dauerhafte Gabe sinnvoll ist.

Zum Beispiel bei einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes oder Allergien kann die dauerhafte Verabreichung sinnvoll sein. Bei einer zeitlich begrenzten, akuten Belastung des Hundekörpers, zum Beispiel in der Zeckenzeit oder beim Fellwechsel, kann man die Bierhefe Hund auch kurzzeitig höher dosieren. Aber die Höherdosierung sollte nicht von Dauer sein, da Bierhefe auch Phosphor enthält. Phosphor kann bei einer Überdosierung zu einer Leber- und Nierenschädigung führen. Des Weiteren ist ein Zuviel an Phosphor schädlich für die Knochen der Fellnase.

Nebenwirkungen von Bierhefe?

Grundsätzlich hat Bierhefe als Naturprodukt keinerlei Nebenwirkungen. Besonders sensible Fellnasen können anfänglich geringe Blähungen oder Bauchweh haben, bis sich ihr Körper an die Bierhefe gewöhnt hat. Es gibt aber auch Hunde, die allergisch auf die in der Bierhefe enthaltenen Hefepilze reagieren. Dies kann sich mit Durchfall und Juckreiz bemerkbar machen. Oder es kann eine bereits bestehende Pilzinfektion durch die Bierhefe noch verstärkt werden. Einige Hundebesitzer berichten auch von auftretenden Ohrenbeschwerden nach der Gabe von Bierhefe. Sollten diese Nebenwirkungen auftreten, ist die Bierhefe sofort abzusetzen. Im Zweifelsfall sollte immer der Rat des Tierarztes eingeholt werden.

Beispiele für Bierhefe-Produkte

Die Bierhefe gibt es in Form von Flocken, Pulver, Tabletten, Kapseln oder flüssig. Du mischst sie einfach unter das Futter deines Vierbeiners. Eventuell kannst du noch was ganz besonders Leckeres dazutun wie zum Beispiel Naturjoghurt oder geriebener Käse, da einige Hunde den bitter-würzigen nicht ganz so prickelnd finden. Die Tabletten oder Kapseln können auch einzeln, vielleicht umwickelt mit leckerem Käse oder etwas Wurst, gegeben werden.

Wo gibt es die Bierhefe für Hunde?

Die Bierhefe ist erhältlich in vielen Supermärkten, Reformhäusern, Apotheken, Drogeriemärkten, Tierfachgeschäften und im Onlinehandel. Auf alle Fälle sollte man nur deutsche Produkte kaufen, da in Deutschland beim Bierbrauen das Deutsche Reinheitsgebot gilt.

Fazit

Bierhefe kann die Gesundheit deines Hundes bei richtiger Dosierung auf natürliche Weise unterstützen. Probier es aus! Im Zweifelsfall kannst du immer deinen Tierarzt um Rat fragen.