Dürfen Hunde Paprika fressen? 

Hundepaprika

Paprika ist für uns Menschen ein besonders gesundes und schmackhaftes Gemüse. Es gibt ihn in allen möglichen Farben und Variationen: von rot, grün bis hin zu gelb.  Die Frage, die sich wohl die meisten Hundebesitzer und Paprikafans stellen ist wohl, ob das vielseitige Gemüse für unsere Vierbeiner genauso gesundheitsfördernd ist, wie für uns Menschen. 

Paprika ist ein Nachtschattengewächs

Sowie die Tomate und die Kartoffel sind auch Paprika ein Nachtschattengewächs. Nachtschattengewächse enthalten die chemische Verbindung Solanin. Diese ist für Hunde giftig. Sollte ein Hund zu viel Solaninhaltiges Essen zu sich genommen haben kann  es zu Durchfall, Erbrechen bis hin zu einer Beeinträchtigung des Nervensystems führen. Wenn das der Fall ist, sollte umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden!

Eine Solaninvergiftung äußert sich wie folgt:

  • Schläfrigkeit
  • Durst
  • Durchfall
  • Koordinationsprobleme
  • Muskelschwäche

Welche Paprika enthalten besonders viel Solanin?

Wenn du mit dem Gedanken spielst deinem Hund Paprika zu verfüttern, musst du beachten, dass der Solaningehalt im grünen Paprika am höchsten ist. Das bedeutet je Reifer das Gemüse ist, desto geringer ist der Solaningehalt. Deswegen solltest du, wenn möglich zu rotem Paprika greifen. Ebenso ist es wichtig, dass du den Strunk des Paprikas beim Verfüttern entfernst, denn ein hoher Teil des Solaningehalts befindet sich in diesem.

Wenn schon Paprika, dann nur gekocht

Solltest du es wirklich für notwendig halten, deinem Vierbeiner eine Paprika zu verfüttern, dann achte darauf, dass die Paprika vorher gekocht wurde. Das Solanin löst sich dann nämlich von der Paprika und geht ins Kochwasser. Somit ist der Solaningehalt etwas geringer. Wenn du die Paprika nach dem Kochen und vor dem Verzehr deines Hundes pürierst, ist es wichtig neues Wasser zu verwenden und das Kochwasser wegschütten. 

Alternativen zur Paprika

Für Hunde gut verträgliches Gemüse gibt es reichlich, es ist also nicht notwendig Paprika zu verfüttern. Alternativen sind unter anderem:

Diese Gemüsesorten und noch viele weitere, enthalten viele Vitamine, Ballaststoffe und wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium.

Fazit

Da die Paprika ein Nachtschattengewächs ist, sollte man sie nur gekocht und in kleinen Mengen verfüttern. Das Solaninhaltige Gemüse sollte außerdem nicht zu häufig auf dem Speiseplan unserer Vierbeiner stehen.  Alternativen zur Paprika sind Karotten, Kohlrabi, Rote Beete und Sellerie. Diese Gemüsesorten sind für Hunde besser verträglich und enthalten ebenso viele Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien.