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Futterumstellung – Eine Anleitung

Diese Anleitung ist für meine Xantara-Kunden gedacht - damit die Umstellung auf das neue Naturfutter auf Anhieb klappt. Dieser Text bezieht sich auf meine Erfahrungswerte in der Anwendung von Xantara-Nassfutter und muss für Futtermittel anderer Hersteller nicht 1:1 stimmen.

Sofern es sich um ein Futter in Lebensmittelqualität handelt, kannst du aber im Großen und Ganzen davon ausgehen, dass die Reaktion deines Tieres vergleichbar sein wird.

FAST FACTS zur Futterumstellung

  • Die Umstellung ist von Tier zu Tier unterschiedlich - aber meist innerhalb von 1-2 Wochen abgeschlossen
  • Langsame Umstellung mit Reis und Kartoffeln sowie Moortränke erleichtert deinem Tier den Umstieg
  • Lockstoffe erschweren die Futterumstellung vor allem bei der Katze - dagegen gibt es aber ein paar Tricks

Wie schnell die Futterumstellung geht, ist von Tier zu Tier unterschiedlich.

Wenn es nicht sofort in den ersten Tagen klappt, musst du nicht gleich den Kopf in den Sand stecken. Abhängig ist die Umstellung auch von der Beschaffenheit des zuvor gefütterten Futters. Nass- oder Trockenfutter, oder gar selbst gekocht? Ich werde auf die unterschiedlichen Möglichkeiten eingehen.

Bei zu rascher Umstellung kann es auch zu Darmbeschwerden wie z.B. Durchfall kommen.

Was du in so einem Fall machen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Umstellung von Trockenfutter

Prinzipiell gilt: Trockenfutter hat eine längere Verweildauer im Darm und sollte daher nicht mit hochwertigem Nassfutter gemischt werden – es droht der gefürchtete Magendreher bei Hunden oder auch Bauchkrämpfe.

a) Bei Hunden:

Üblicherweise nehmen Hunde das neue Futter sehr gerne an. Xantara zeichnet sich durch die Eigenschaft „100% Natur“ aus und im Normalfall besinnt sich der Vierbeiner seiner wölfischen Gene und frisst lieber Fleisch als „Kekse“. Dennoch ist Vorsicht geboten aufgrund der oben genannten Tatsachen (Verweildauer, Bauchkrämpfe).

Es gibt mehrere Ansichten zu diesem Thema. Eine lautet: Lass deinen Hund/deine Katze zwei Tage lang hungern, damit keine Reste vom alten Futter mehr im Darm sind.

Ich finde diese Vorgehensweise relativ brutal, und du kannst auch nicht sicherstellen, dass nachher nicht der Darm bzw. die Darmflora mit der Verdauung eines hochwertigen Futters überlastet ist. Xantara verwendet bekanntlich hochwertige Öle (Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl, Hanföl, Leinöl, …), die auf einen gereizten Darm abführend wirken können. Daher ist die Hunger-Methode nicht optimal.

Ich empfehle anfangs eine Umstellung mit Reis oder Kartoffeln in Kombination mit Moortränke.

  • In den ersten drei Tagen 50% Reis/Kartoffeln, 50% Xantara,
  • in den drei folgenden Tagen 30% R/K, 70% Xantara,
  • anschließend kann man von den 30% R/K auf Gemüseflocken umsteigen, bei kleineren Hunden noch ein wenig Reis/Kartoffeln zugeben und nach 2 Wochen gänzlich weglassen.

Moortränke je nach Gewicht des Hundes in den ersten 7-10 Tagen unter das Futter mischen.

b) bei Katzen:

Viele Katzen lieben ihr Trockenfutter. Sie sind noch mehr als Hunde anfällig für den Suchtfaktor Zucker und sind oft gar nicht von ihrem Trockenfutter-Napf wegzubekommen. Einzige Möglichkeit: Den TF-Napf entfernen.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Katzen selten von ihren Besitzern ausschließlich TF bekommen, sondern das TF den ganzen Tag in einer Schüssel zur Verfügung steht, und einmal täglich zusätzlich Nassfutter einer vermeintlichen Premiummarke zugefüttert wird.

  • Kennst du Diabetes?
  • Wusstest du, dass immer mehr Katzen im Alter Diabetes bekommen?
  • Hast du eine Ahnung, warum?

Warum bekommen Menschen Diabetes?

Wir sprechen hier von Diabetes mellitus Typ 2. Selbstverständlich kann eine gewisse genetische Veranlagung bestehen, zu 80 Prozent ist aber der Lebensstil für die Entstehung von Typ 2 Diabetes verantwortlich. Menschen bewegen sich immer weniger und essen immer mehr zuckerhaltige Fertiggerichte. Kekse, beispielsweise.

Preisfrage: Was ist Trockenfutter, und welcher Süchtigmacher ist darin enthalten?

Richtig: Zucker.

In vielen handelsüblichen Trockenfuttern ist Zucker enthalten!

Darum weg mit dem Trockenfutter-Napf. Deine Katze wird dich hassen, doch sie wird es dir nach spätestens zwei Monaten danken.

Daher die Katze nur mehr einmal täglich füttern.

Der Zeitpunkt, an dem du sonst nur „zugefüttert“ hast, wird zur Hauptmahlzeit. Dies hat mehrere Vorteile: Erstens weiß die Katze, dass sie nur einmal täglich etwas bekommt und ist dementsprechend hungrig und konditioniert darauf, möglichst alles zu fressen. Außerdem führst du so deinem Stubentiger nicht kontinuierlich einen Spiegel an Kohlenhydraten (=Zucker) zu und trägst so zu einer Normalisierung der Insulin-Ausschüttung deines Tieres bei.

Anders als Hunde sind Katzen eigentlich reine Fleischfresser. Sie benötigen zur Umstellung keinen Zusatz von Kartoffel oder Reis, ebensowenig solltest du ihnen Gemüseflocken unters Futter mischen. Zur Umstellung befolge bitte folgende Schritte:

  • Weg mit dem Trockenfutter. Am besten alles dem Tierheim spenden.
  • Altes Nassfutter die ersten drei Tage 50/50 mit Nassfutter mischen und entsprechend die Menge anpassen, da du ja kein Trockenfutter mehr fütterst.
  • Anschließend die nächsten drei Tage im Verhältnis 30% altes Futter, 70% Nassfutter füttern.
  • Während dieser Schritte immer gewichtsadaptiert die Moortränke verwenden, um die Regeneration der Darmflora zu begünstigen.
  • Nach einer Woche voll auf Xantara umsteigen – mittlerweile sollte deine Katze das neue Futter annehmen.

Katzen können stur sein.
Es gibt natürlich auch die besonders schweren Fälle. Sollte deine Katze mehr als drei Tage absolut nichts fressen, kontaktiere bitte einen qualifizierten Ernährungsberater für Katzen, um einen Ernährungsplan zu erstellen und euren persönlichen „Schlachtplan“ zu entwickeln.

Anmerkung: Wir haben allerdings die Katze der Schwiegereltern 6 Tage hungern lassen, seit dem 7. Tag frisst sie nichts anderes mehr – auch diese Fälle gibt es.

2. Nassfutter:

a) bei Hunden:

In der Regel akzeptiert der Hund ein anderes Nassfutter ohne Probleme. Was jedoch ähnlich wie bei Trockenfutter problematisch sein kann, ist die Zusammensetzung und Aufbereitung. Um deinem besten Freund so „wertvolle“ Bestandteile wie Knochenmehl, Sägespäne und Schlachtabfälle schmackhaft zu machen, greift die Futtermittelindustrie tief in die Trickkiste und versucht natürlich, die Nase des Hundes mit diversen chemischen Zusätzen zu täuschen.

Dagegen ist das Tier oft nicht gewappnet und lehnt die hochwertige, naturbelassene Kost zunächst ab.

In diesem Fall empfiehlt es sich, das alte mit dem neuen Futter zu mischen, analog zur Vorgehensweise bei Trockenfutter:

  • die ersten drei Tage 70% altes Futter, 30% Xantara
  • die folgenden drei Tage 30% altes Futter, 70% Xantara
  • anschließend das alte Futter durch Gemüseflocken ablösen, bei kleineren Hunden (unter 10 Kilo Idealgewicht) auf die volle Ration Xantara umsteigen

b) bei Katzen:

Katzen sind noch empfänglicher für Lockstoffe, insbesondere Zucker, wie bereits im Abschnitt über TF beschrieben. Bitte orientiere dich für die Umstellung deines Nassfutters auf Xantara an den oben beschriebenen Punkten.

Ein paar Löffel voll mit Honigwasser können der Katze die Lockstoffe des alten Futters vorgaukeln.

Übrigens: Ein paar Löffel voll mit Honigwasser vermischt mit ihrem neuen Futter können der Katze die Lockstoffe des alten Futters vorgaukeln. So kannst du vorgehen, wenn dein Tier auch nach einer Woche vom „puren“ Xantara-Menü nicht restlos überzeugt ist.

Allgemeine Tipps von Tierenergetiker S.Menzel (Haustier-Anzeiger Ausgabe 08/06)

„Wenn Ihr Tier die neue Nahrung nicht sofort akzeptiert, dann geben Sie bitte nicht auf. Führen Sie die Umstellung schrittweise aber konsequent bis zu Ende durch. Ihr Tier wird es Ihnen mit einem gesunden und glänzenden Fell, mehr Beweglichkeit und einem guten Allgemeinzustand danken.

Als Napf sollten Sie kein Plastik benutzen, da Plastik den Geruch von Futter speichert und die empfindlichen Nasen Ihrer Tiere dadurch gestört werden können. Benutzen Sie statt dessen lieber Näpfe aus Keramik, Glas oder Metall und sorgen Sie für deren regelmäßige Reinigung. Manche Tiere reagieren auch allergisch auf Plastik; außerdem können sich in den Plastikrissen Bakterien einnisten die ebenfalls zu allergischen Reaktionen führen können.“

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Xantara Nassfutter von den meisten Hunden (und auch Katzen) sehr positiv aufgenommen wird. Mit diesem Nassfutter in Lebensmittelqualität erreicht man ähnliche Effekte wie beim BARFen, nur ohne den ganzen Aufwand und die Kosten, die ein selbstgekochtes Hundemenü so mit sich bringt.

Dr. Dominik Panosch
Der Futtermann

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